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Nach knapp 4 Monaten in Nicaragua bin ich jetzt in Peru angekommen, wo ich die zweite Hälfte meiner Lateinamerika-Zeit verbringe. Schon vom Flugzeug aus boten sich beeindruckende Blicke auf die Andenlandschaft, karge Gebirgszüge soweit das Auge reicht, eine völlig andere Welt, die sich da vor mir auftat. ...Weiterlesen Meine erste Woche in Peru: die weiße Stadt Arequipa und der Colca Canyon

Semana de campo - eine Woche auf dem Land. Abseits von allem was wir Zivilisation nennen, von Komfort, Gewohnheiten und Strom, aber auch von Lärm, Abgasen, Werbung und Konsum habe ich eine knappe Woche in Colocondo, einer Comunidad (Dorfgemeinde) zwischen Estelí und San Juan de Limay im Norden Nicaraguas verbracht.

Zwischen Natur und grünen Bergen, Sonne und Wind, heißen Tagen und sternenklaren Nächten, rustikalen Holzhütten und Wellblechdächern, grunzenden Schweinen und glücklichen Hühnern, totaler Abgeschiedenheit und traditionellen Geschlechterrollen. Ein einmaliges Erlebnis für mich und ein Zusammentreffen zweier Welten: der meinen mit all meinen Erfahrungen, Privilegien, meiner Bildung und Neugier und der dortigen einfachen, in vielerlei Hinsicht beschränkten, aber natürlichen Lebensweise. ...Weiterlesen Meine Semana de Campo in der Comunidad Colocondo – Leben ohne Strom und Gewohnheiten

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Mein zweiter Wochenendausflug hat mich ganz in den Nordwesten von Nicaragua geführt, auf die Halbinsel Cosigüina und zur Playa Jiquilillo.

Playa Jiquilillo
Playa Jiquilillo

05:15 Uhr los, 3x umsteigen, 6 Stunden unterwegs.  ...Weiterlesen Playa Jiquilillo: Traumstrand am Pazifik und am Fuß des Vulkans Cosigüina

Das Essen in Nicaragua ist nach meinem bisherigen Eindruck vor allem eins: simpel.
Ein paar Grundzutaten aus denen die alltäglichen Mahlzeiten zubereitet werden. Dazu gehören Reis, Bohnen, Mais, Eier, Käse und Kochbananen.
Wenn man sich selbst versorgt, kann man aber auch hier relativ leicht meine Vorstellungen von einer natürlichen, abwechslungsreichen und gesunden Ernährung erfüllen.

l1120307 ...Weiterlesen Essen in Nicaragua: mehr als Reis und Bohnen

Seit einer Woche bin ich jetzt in Estelí, aber wie so oft wenn man viel in kurzer Zeit erlebt, kommt es mir schon deutlich länger vor.
Schon während der langen, insgesamt 24-stündigen Anreise (von Haustür zu Haustür) prasselten sofort tauende neue Eindrücke auf mich ein. Wenn ich sie in drei Worten beschreiben müsste, dann wäre es bunt, laut und lebendig.

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Busbahnhof in der Hauptstadt Managua

...Weiterlesen Meine erste Woche in Nicaragua: Ankommen und (Ein)Leben in Estelí